Zu Gast in der französischen Botschaft

Juni 12, 2018

Am Mittwoch, den 18. April 2018 fand das X. FidAR-Forum in der Französischen Botschaft am Pariser Platz statt. Die Konferenz mit rund 300 hochkarätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft stand unter dem Titel „Unternehmen und Meinungsmacher auf dem Prüfstand“ und befasste sich mit dem gesellschaftlichen Top-Thema „Gleichstellung 2020“.

Recruiting Lounge

Die Recruiting Lounge des FidAR-Forums war ein voller Erfolg.

Wir danken FidAR e.V., für die Möglichkeit, in diesem exklusiven Ambiente der französischen Botschaft mit vielen Gleichgesinnten in den Austausch treten zu können. Sehr gefreut haben wir uns, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer großes Interesse an unseren Werten und unserer Unternehmensphilosophie zeigten. Auch unsere Gesprächspartnerinnen sehen die Notwendigkeit, dass genau jetzt – im Kontext der aktuellen öffentlichen Diskussionen – unser gesellschaftlicher Wandel hin zu mehr Gleichberechtigung und Respekt weiter stattfinden muss.

Der beste, direkt umsetzbare und für alle erfolgreichste Weg ist durch positive Veränderungen aus den Unternehmen heraus. Berechtigungen, Quoten und Gesetze haben in Deutschland die richtigen Druckpunkte gesetzt und mit unglaublicher Aufmerksamkeit dieses Potenzial für Unternehmen in Deutschland beleuchtet. Jetzt ist es an der Zeit, die Stärken und Vorteile daraus zu nutzen und die Früchte zu ernten. Es geht nicht nur darum, diese Entwicklung zu akzeptieren oder zu fördern, sondern ganz klar von ihr als Gesellschaft zu profitieren.

Auch durch den regen Austausch bekamen wir die Bestätigung von vielen Vertreterinnen deutscher Topunternehmen, dass Konzerne sich diesem gesellschaftlichen Thema widmen, aber noch viel Handlungsbedarf besteht. Einige deutsche Großunternehmen sind die ersten großen Schritte bereits gegangen und praktizieren erfolgreich die Veränderung. Dafür wird jährlich das beste Unternehmen mit dem WoB -Award ausgezeichnet. 2018 ging der Preis an die Deutsche Telekom.

Auch das ‘Networking‘ wurde Dank dem wunderbaren Ambiente des Innenhofes intensiv gepflegt und mit einigen Teilnehmerinnen wurde die Basis für eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit vereinbart.

Wenn auch Sie unsere Werte teilen und durch die soziale Kompetenz, Diplomatie und emotionale Intelligenz von Frauen in Führungspositionen Ihr Unternehmen attraktiver und erfolgreicher machen möchten, dann eruieren wir gerne gemeinsam mit Ihnen, wie eine zukünftig erfolgreiche diversifizierte Organisation in Ihrem Unternehmen geschaffen werden kann.

Wir verstehen uns dabei als hochkarätiger Partner, genau die richtigen Personen zu finden, um diese Veränderungen voranzutreiben. Interessierte Unternehmen können gerne mit uns in Kontakt treten unter karriere@tsiel.de. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter www.tsiel.de.

WoB-Award 2018

Direkt nach der Recruiting Lounge und der Begrüßung durch die Gastgeberin – die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes – wurde zum zweiten Mal der WoB-Award an die Deutsche Telekom AG verliehen. Dr. Elke Frank, Senior Vice President HR Development der Deutschen Telekom, nahm den Preis entgegen. Die Laudatio hielt Valentina Daiber, Vorständin der Telefónica Deutschland AG, der Preisträgerin des WoB-Awards 2017. Dass Diversity zu größerem wirtschaftlichen Erfolg führe, sei bekannt, erklärte sie.

Um Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern, sei es zwingend notwendig, die Potentiale beider Geschlechter zu nutzen. Denn Pluralität sei zentraler Faktor für den Erfolg von Unternehmen. Heterogene Teams hätten Weitblick und zeigten, dass Einzelperspektiven Mehrwert liefern könnten und die Summe der Erfolg sei. Kognitive Vielfalt helfe, Silodenken aufzulösen und die disruptiven Anforderungen unserer Zeit zu meistern. Der wichtigste Hebel, Gleichberechtigung umzusetzen, ist für Daiber die Verankerung von Diversität in der Unternehmenskultur. Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel vorangehen und Maßnahmen umsetzen wie Coaching, Kinderbetreuungsangebote oder flexible Arbeitszeiten. Die Telekom übernehme in Deutschland eine Vorreiterrolle, so Daiber weiter. In dem Unternehmen sei Chancengleichheit fest in der Unternehmenskultur verankert. 2010 habe Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, eine interne 30 prozentige Frauenquote in Führungspositionen bis 2015 angekündigt. 2011 habe die Telekom eine zentrale Rolle gespielt, als sich Unternehmen zu Zielvorgaben und Transparenz beim Erreichen einer höheren Frauenquote in Führungsgremien verpflichteten. Der Frauenanteil im Aufsichtsrat der Telekom liege bei 45 Prozent und auch im fünfköpfigen Vorstand gebe es eine Frau. Die Auszeichnung bestätige, dass Gleichstellung die tiefste Überzeugung der Telekom sei.

Münchner Selbstverständlichkeiten

Sehr interessant war auch der Vortrag über die Münchner Selbstverständlichkeiten, die in ihrer Kampagne vier Forderungen als Selbstverständlichkeit darstellen. Weitere Informationen finden Sie unter https://ungleichwargestern.fidar.de/

Der politische Höhepunkt kam dann zum Schluss des FidAR-Forums – die Reden der neuen Familienministerin Dr. Franziska Giffey und der französischen Arbeitsministerin Muriel Pénicaud.

Familienministerin Dr. Franziska Giffey

Frauen können alles: Gleichstellung in der Arbeitswelt – Die deutsche Sicht

Bodenständig, zielstrebig und humorvoll zeigte sich Bundesfamilienministerin Dr. Giffey mit ihrer mit Spannung erwarteten Rede. Die französische Botschaft sei ein guter Ort für das FidAR Forum, denn Frankreich sei Vorreiter bei der Gleichstellung. „Der Leitsatz für das Bundesfamilienministerium und damit auch ihr Leitsatz sei: Frauen können alles. Doch um diesen Leitsatz praktisch umzusetzen, müssten noch viele Steine aus dem Weg geräumt werden.

 

Französische Arbeitsministerin Muriel Pénicaud

Die französische Sicht

Gleichstellung liege ihr sehr am Herzen, begann Ministerin Pénicaud ihre schwungvolle Rede. Sie sei sehr auf den Austausch mit Ministerin Giffey gespannt, denn das Thema Gleichstellung spiele europaweit eine große Rolle und entwickle gerade eine besondere Dynamik. Die Zeit sei reif, um dem hehren Ziel einer Welt mit gleichen Chancen und Rechten für alle Menschen näher zu kommen. Gleichberechtigung sei das Fundament für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und wichtig, um im internationalen Vergleich bestehen zu können. Dazu gehörten zum Beispiel gleichberechtigter Zugang zu Bildung, Arbeit, lebenslanges Lernen und gleiche Bezahlung. Die Ministerin schloss mit einem Zitat von Gandhi: Wir sind der Wandel.

 

und wir

  • empfanden das FidAR Forum X in der Französischen Botschaft als sehr anregend und sehr gelungen
  • leben unsere Werte weiter, sind hoch motiviert, das Thema voranzutreiben und sehen uns durch die zahlreichen Gespräche mit gleichgesinnten Frauen und Männern bestätigt
  • sind froh, dass es FidAR e.V. und viele weitere Engagements gibt, die das Thema für uns Alle vorantreiben
  • freuen uns schon auf das nächste Forum in 2019

 

 

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